„Demokratieverständnis“

  • Bedeutet Demokratie, sich seine Führer zu wählen, auf dass diese dann „führen“ und ich als Wähler, bei schlechter „Führung“, sie schelten kann?
  • Bedeutet Demokratie, sich selbst zu ermächtigen, selbst zu handeln, selbst zu entscheiden und sich „Moderatoren“ zu wählen, die vermittelnd agieren?

Ich will nicht „regiert“ werden.

Gerne eine professionelle Verwaltung/Administration. Gerne ein Parlament mit direkt gewählten Profis die, einen „geschäftsführenden Vorstand“ wählen, Dinge vorbereiten, kleinere und „mittlere“ Entscheidungen treffen.
Bei wesentlichen Entscheidungen sollte das Volk um Zustimmung gebeten werden. Wenn Volk und Parlament unterschiedlich abstimmen: Vermittlungsausschuss und Kompromiss-Vorschlag. Wenn keine Einigung, dann ist eben ein Gesetz gescheitert. (Wie bisher zwischen Bundesrat und Bundestag)
Und natürlich sollte es verbindliche Volksbegehren geben, mit denen dann bei „wichtigen“ Gesetzen ebenso verfahren werden muss. Also bei erreichen eines bestimmten Quorums, gäbe es dann eine Volksabstimmung und eine Bundestagsabstimmung. „Doppelte Mehrheit“. Bei Grundgesetzänderungen u.ä., 2 x eine Zweidrittelmehrheit (wie bisher).
Der Bundesrat wäre dann nicht mehr nur die Länder-Kammer, sondern auch für verbindliche Volksabstimmungen zuständig. Vielleicht verstärkt um einen Rat der „Obleute“ für Bürgerinitiativen. Idealerweise verzichten die Länder dafür, auf ein paar ihrer bisherigen Privilegien. (Träumen darf man ja)

Wünschen wir uns Selbstermächtigung, sollten wir endlich anfangen. Bei uns selbst.
Macht korrumpiert (meistens). Und trotzdem verleihen wir Mitmenschen, gar unseren Freunden Macht. Damit wir sie dann kritisieren können.

Ihr wollt etwas ändern? #Bottom-up !

Barbara
Danke Barbara ☺
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Es gibt erfreulicherweise auch positive Entwicklungen

Ja es gibt negative Entwicklungen und ich will sie nicht verharmlosen, aber es gibt erfreulicherweise auch positive Entwicklungen, wie #wirsindmehr, „Pulse of Europe“, „Initiative Offene Gesellschaft“, … oder seit neuestem „Fridays for Future“.
Energie, insbesondere Lebensenergie, setze ich lieber konstruktiv „für etwas“ ein. Ist gesünder und bringt langfristigen und nachhaltigen Erfolg.
Natürlich sollte man negative Entwicklungen beobachten und wo notwendig ihnen mit rechtsstaatlichen Mitteln (am besten konsequent) entgegen treten. Aber man sollte sich nicht von ihnen vereinnahmen, die Themen diktieren lassen, sich von ihren „Führern“ nicht am Nasenring durch die Medien-Manege ziehen lassen.